Rezensionen / Presse

Lausitzer Rundschau 
29. April 2024

Radensdorfer Künstler verwandelt Wohnzimmer in eine Galerie

Rüdiger Neick lebt und arbeitet seit Februar 2021 in Radensdorf. Letztes Jahr hatte er zu den Tagen der offenen Ateliers sein Wohnzimmer in eine Galerie verwandelt. „Für so ein kleines Dorf hatte ich schon einige Besucher“, teilt der Künstler mit. „Aber ich habe gemerkt, dass die meisten, die die Ateliers in Lübben besuchen, auch dort bleiben und den Weg in die Vororte scheuen. Deshalb bin ich in diesem Jahr in der Tischlerei Altkrüger zu Gast.“
Dort zu sehen gibt es von dem Künstler Landschaftsgrafiken, umgesetzt mit der sogenannten Schabtechnik. Er zeigt vor allem Werke, die in den letzten drei Jahren vom Spreewald und seiner Umgebung entstanden sind. „Die Besucher können auch Drucke, Postkarten und den Wandkalender Spreewald 2025 erwerben“, gibt Rüdiger Neick als kleinen Vorgeschmack.


badliebenwerda.de
November 2023

Münchner Merkur / Freisinger Tagblatt
Juli 2022

"... Stark an das Schaffen von Bernie Wrightson erinnern beispielsweise die Werke von Rüdiger Neick, der Tusche und Schabkarton für seine künstlerischen Träume verwendet und damit hypnotische Kleinode voller schwarz-weiß-Melancholie vorlegt.
Ein Hingucker bei Neick: der Blick in den Freisinger Dom mit wundervollen Schattierungen, geradeso als hätte Robert Crumb sein bestes Sketch-Book aufgemacht..."
 
Münchner Merkur 2022

Bewertungen bei der Bewerbung zum Signature Member der ISSA
1. Juli 2019

Judge 1: Rudiger's work is instantly recognizable. His compositions are well planned and interesting. Great use of  values from black to white, with excellent scratching technique.  Definitely SSA-level work.

Judge 2: Wow! Really enjoyed all of your artworks. You have confidently used linework and contrast between black and white, making them totally unique! Reminds me of screenprints and etchings from times past. My favourite is the “Kantstrasse” and “Kannicot” - beautifully done. The “Kraehe_fuerteventura” work is also unique with use of sepia background and tondo effect. Keep up the good work! 

Judge 3: A cohesive body of work, in a very dramatic graphic style.

International Society of Scratchboard Artists

Kunst im Vorübergehen auf der Oberbaumbrücke
5. Mai 2019

Viel von Berlin zeigen auch die Bilder des Künstlers Rüdiger Neick aus Prenzlauer Berg. Sein Stand ist an diesem Sonntag dicht umlagert. Oft wird er gefragt, wie er arbeitet. „Schabkarton“ nennt sich die Technik. „Bilder entstehen durch das Entfernen und nicht durch das Hinzufügen von Farbe.“ Eine Grundplatte ist mit schwarzer Tusche bedeckt. Diese Tusche kratzt Neick mit einem scharfen Werkzeug heraus und schafft auf diese Weise detailgetreue Ansichten von Berlin. Die „Goldelse“, die Greifenhagener Brücke und die Gedächtniskirche hat er abgebildet. Rüdiger Neick stellt seit 2015 auf der Oberbaumbrücke aus.

Berliner Morgenpost vom 5.5.2019

Alexander Baranov – Art Review
24. August 2015

"Here we loke at one of Rüdiger´s projects, a serie of graphic works, called “Berlin Noir” devoted certainly, to the german capital.
Looking at Rüdiger´s works, which include not only ink drawings, but also scratchboard works, … ,his famous countryman Dürer comes to mind. But we will not fall into such naïve comparisons. Rüdiger`s style is as modern as possible. This is manifested in everything: the choice of the perspective, the shading manner and, if I may say so, the plot of images.
Speaking about perspectives, look how “movie like”, in a good way, they are selected. Each drawing could be a strip of a graphic novel.
The artist`s experience in such projects is evident. I especially like how precisely the artist has managed to grasp the so called “breath of the city”. He does not just convey the mood of the city, but also creates a real live city on paper. The city that will continue living its life the moment you turn away."

WELT KOMPAKT
„Die Hauptstadt zwischen Graphic-Novel und Film Noir“
2. März 2015

"...Neick skizziert bekannte Orte aus ungewohnter Perspektive und reduziert die Farbpalette dafür maximal melancholisch auf Schwarz und Weiß. Damit entlockt er Alexanderplatz und Siegessäule, Kulissen, an denen man sich eigentlich längst sattgesehen hat, völlig neue Aspekte und Emotionen."

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